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Beispiele aus der Praxis

 Beispiel 1 - Markenartikel Hersteller

  Ein großer Markenhersteller tätigt 90 % seines Umsatzes über ein bestehendes Fachhändlernetz. In diesen Vertriebskanal wurden aus unterschiedlichen Marketing-
und Vertriebsaktionen Interessentenkontakte vermittelt.


Jedoch konnte man keine exakte Erfolgskontrolle über die ausgeübten Aktionen sehen,
da eine Nachkontrolle der Kontaktvermittlung an die Fachhändler nicht möglich bzw. zu kostenintensiv gewesen wäre.

Die Fachhändler haben nicht immer im Sinne des Herstellers gehandelt, sondern
oftmals Produkte anderer Unternehmen aus unterschiedlichsten Gründen verkauft.
Die Generierung der Interessentenkontakte verschlang hohe Summen im Gegensatz
zum Ertrag.


Lösung:


Durch den Einsatz einer eBusiness-Plattform mit Integration in die bestehende IT-Infrastruktur werden alle Interessentenkontakte nur noch in personell anonymisierter
Form an die Fachhändler elektronisch weitergegeben.

Diese können nach Erhalt der Interessenteninformation nun ein Angebot produktspezifisch und nur noch im Verkaufsinne des Herstellers abgeben. Dieses Angebot wird an den Interessenten weitergeleitet und kann in einem Vorgang beim Fachhändler bestellt werden. Eine Erfolgskontrolle ist nun für den Hersteller gewährleistet.


Zusätzlich ist der Umsatz des Herstellers gestiegen, da die Fachhändler keine Produkte aus Sonderaktionen anderer Mitbewerber mehr anbieten konnten.



 Beispiel 2 - Softwareunternehmen

 

Ein mittelständisches Softwareunternehmen vertreibt seine Software-Produkte über direkt angebundene Partnerunternehmen. In diesen Vertriebskanal wurden mit hoher Geschwindigkeit Lizenzpakete größerer Stückzahl verkauft ohne den Weiterverkauf an den Endkunden, Firmenkunden gewährleistet zu haben.

Die Partnerunternehmen waren sehr schwerfällig bzw. organisationsträge und konnten den eigenständigen, erfolgreichen Vertriebsaufbau dieses Geschäftsfeldes nicht selbständig herbeiführen.


Es entstand ein vorhersehbares Umsatzloch bei dem Softwareunternehmen auf Grund des nicht kontinuierlich gewährleisteten Folgeabverkaufs der Produkte durch die Partnerunternehmen.

Lösung :

Durch genaue Projektplanung und eine strategische Branchenausrichtung konnte aus
den Produkten des Softwareunternehmens eine Branchenlösung erarbeitet werden.

Diese führte in einem gezielten Branchen-Roll-out, unter Einbeziehung des gesamten vertikalen Marktes vom Hersteller über Einkaufsverbände bis hin zum Endkunden,
innerhalb einer 3-stufigen Phase zu einer Branchen-Marktabdeckung mit einer sehr
hohen %-Zahl.

Hierdurch konnten die Partnerunternehmen ihre bislang “liegenden Softwarelizenzen” in einem Vertriebszyklus verkaufen und für weitere Projekte neue Lizenzen beim Softwareunternehmen nachbestellen.

Das Softwareunternehmen konnte diese neue Vertriebsstrategie vielfach multiplizieren.



 Beispiel 3 - Start up Unternehmen

 

Ein Start-up Unternehmen suchte schon längere Zeit nach einem erfolgreichen Vertriebskonzept für die Vermarktung ihrer Produkte. Einige Versuche, direkte Vertriebsmitarbeiter bzw. einen indirekten Vertriebskanal aufzubauen, schlugen fehl.

Lösung :

Durch erfolgreich erprobte Vertriebskonzepte konnte eine positive Produktpositionierung erfolgen. Eine Bestimmung von Zielmärkten und Nutzendarstellung führte zu einer vertrieblichen Focussierung der Produkte. Aus dieser Focussierung konnten die elementar wichtigen Target-Unternehmen definiert werden. Jetzt konnte der erste Key-Accout-Manager diese Unternehmen in die Akquisition aufnehmen.

Paralell wurde ein Roll-out innerhalb einer Branche vorbereitet. Dieses Branchen-Roll-out führte innerhalb einer kurzen Phase zu einer großen Abdeckung innerhalb der Branche. Zu diesem Zeitpunkt konnten weitere Vertriebsmitarbeiter mit der Akquisition der einzelnen Branchen im Unternehmen beginnen.

Als dritte Vertriebsstrategie wurde der indirekte Kanal geöffnet. Hierzu wurden strategisch interessante Partnerunternehmen aus Sicht der Produktnutzenergänzung zu einer Zusammenarbeit akquiriert.

Diese 3 Säulen Strategie konnte das Start-up Unternehmen innerhalb kürzester Zeit zu einem vertrieblichen Erfolg führen.